Erfahrungsberichte aus der Zusammenarbeit Wissenschaft und Schule

Die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Schule kann für beide Seiten eine Win-Win-Situation darstellen, sie ist aber auch mit vielen Stolpersteinen verbunden. Zu den Herausforderungen zählen u. a. die zeitlichen Ressourcen, die gemeinsame Planung und Organisation der Zusammenarbeit, das Interesse und die Motivation der Schülerinnen und Schülern sowie die Unterstützung durch die Schulorganisation.

Auf dieser Seite finden sich einige Eindrücke von Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen und Forschenden aus ausgewählten Sparkling Science-Projekten.

Feedback von Schülerinnen und Schülern

DESA Wörterbuch Deutsch Englisch Soziale Arbeit © Projekt-DESA

„Das Wörterbuch-Projekt war zuerst verwirrend, aber immer spannend. Die Erstellung der Einträge hat länger gedauert als erwartet, besonders das Auffinden und richtige Zitieren von Belegen hat viel Zeit gekostet. Interessant waren auch die Ausflüge an die FH und wie das Projekt an unserer Schule und am Tag der offenen Tür an der FH dargestellt wurde. Das Ziel, später einen Eintrag für ein veröffentlichtes Wörterbuch beizusteuern, hat mich aber motiviert und rückblickend bin ich auch stolz auf meinen Namen hinter dem Eintrag ‚psychosoziale Angelegenheit‘.“
Projekt DESA Wörterbuch Deutsch-Englisch für Soziale Arbeit

Schüler Laser Forschen © Projekt Gepulster Laser

„Neben den Lerneffekten des Projektes haben wir auch gelernt, genau zu messen und wie wichtig es ist alles mit höchster Genauigkeit und Präzession durchzuführen. Es wurde uns näher gebracht, wie ein Hochleistungslaser aufgebaut ist und dass viele verschiedene Messwerte für ein ideales Ergebnis notwendig sind. Die Inhalte, mit denen wir uns beschäftigt haben, gehen weit über das Allgemeinwissen hinaus, dennoch sind wir der Meinung, dass uns das von unseren Betreuern gut erklärt und näher gebracht wurde.“
Projekt Gepulster Laser

Plattwürmer, Schüler forschen © Projekt Plattwürmer

Ein Schüler entdeckt selbständig die Bedeutung der Kontrollgruppe. Forscher: „Diesmal nimmt jedes Kind nur einen Wurm für den Regenerationsversuch, damit das Dokumentieren leichter ist und man die Tiere nicht verwechseln kann.“ Schüler: „Ich nehme zwei Würmer!“ „Dann hast Du doppelt so viel Arbeit, und es ist auch schwieriger.“ „Ich schneide nur einen Wurm, den anderen brauche ich zum Vergleich.“
Projekt Regeneration bei freilebenden Plattwürmern

Sparkling Science-Projekt BrotZeit © Projekt BrotZeit /NicuValentin Luca

"Es war das Beste in meiner Zeit in der NMS hier."

"Es war das Interessanteste in der Schule. So praktisch und spannend ist forschen."

"Ich hab so viel erfahren und ausprobiert, was ich vorher nicht über unsere Gegend und die Leute gewusst habe."

"Es verändert sich alles auf der Welt, auch hier. Und jetzt kann ich es mehr verbinden, wie es früher war, was jetzt ist und mir auch Gedanken machen, was ich will."
Projekt BrotZeit

Graugänse Kinder forschen © Projekt Das Jahr der Graugänse

„Heute haben wir im Medienraum ein Video angeschaut. Wir haben die Gans Leia beobachtet. Sie hat oft ‚Achtung‘ gemacht. Das bedeutet: Sie hat aufgepasst. Unsere Aufgabe war es, die Gans zu beobachten und alle 30 Sekunden ihr Verhalten aufzuschreiben. Die zweite Gans hieß Daisy. Sie ist eine der ältesten Gänse. Ihr Mann heißt Leda. Es war ein bisschen anstrengend.“
Projekt Das Jahr der Graugänse

Schüler Workshop © Projekt Verstehendes Lernen durch Concept Cartoons

„Ich habe gelernt, Diskussionen zu leiten, was ich extrem nützlich finde und auch in der Zukunft brauchen könnte. Dann habe ich gelernt, dass, wenn ich was mache, ich wirklich rechechieren, darüber nachschauen und mich informieren soll und nicht irgendwie einfach darauf los arbeiten und ich habe auch ziemlich viel [über] Gruppenarbeit gelernt.“
Projekt Verstehendes Lernen durch Concept Cartoons

Engineer Your Sound, Musik, Ton, Schüler © Projekt Engineer Your Sound!

„Es ist sehr interessant, zu sehen, wie so ein Tonstudio ausschaut und zuzusehen, wie das gemacht wird.“

„Man ist schon stolz, wenn das dann fertig bearbeitet ist, und man weiß, das habe ich aufgenommen und es klingt so cool.“

Projekt Engineer Your Sound!

Feedback von Lehrerinnen und Lehrern

Fit statt Fett © Projekt Fit statt Fett

Für die Schule ergeben sich „tolle Chancen, dass Schülerinnen und Schüler Wissenschaft aus erster Hand erleben und durchführen können“, auch wurde die „Stärkung des Schulprofils“ als Vorteil genannt, sowie „die Chance, dass an unserer Schule das Thema Gesundheit und Lifestyle erneut thematisiert wird und Verbesserungen durch unsere Schülerinnen und Schüler selbst erarbeitet und umgesetzt werden können“.
Projekt Fit statt Fett

Sensor4All © Projekt Sensor4All

„Das Projekt Sensors4All hat gezeigt, dass Naturwissenschaften in der Praxis auf das Zusammenwirken von unterschiedlichen Disziplinen – in unserem Fall Unterrichtsfächer – angewiesen sind. Dabei wurde der reguläre Fächerkanon der Schule aufgebrochen und neu verzahnt, was einerseits zu neuen und interessanten Ergebnissen sowie klassenübergreifender Zusammenarbeit und andererseits zu organisatorischen Herausforderungen – teilweise auch Problemen – geführt hat. Besonders erfreulich ist für mich die Tatsache, dass sowohl die Ergebnisse als auch einige Methoden bzw. Arbeitsschritte des Projekts in den kommenden Unterrichtsjahren in unterschiedlichen Unterrichtsfächern weiter verwendet werden können.“
ProjektSensors4All

Schüler Plakat © Projekt JiBB

„Wenn es auch nur bei einem geringen Prozentsatz der Jugendlichen gelingt, das Gesundheitsbewusstsein zu steigern, so wurden aus meiner Sicht öffentliche Gelder sinnvoll investiert.“
Projekt JiBB - Jugend is(s)t berichtend in Bewegung

Feedback von Forscherinnen und Forschern

POI, Karten, Forscher © Projekt OpenPOI

„Wetter- und Klimadaten betreffen jeden von uns und eine Hauptintention von uns war es den Schülerinnen und Schülern den Weg vom Entstehen dieser Daten bis hin zu fertig aufbereiteten Karten näherzubringen. Dass dieser Weg recht komplex ist, war sicher den meisten nicht ganz bewusst und durch die Arbeit der Expertinnen- und Expertenteams an den verschiedenen Schnittstellen hatten die Schülerinnen/Schüler die Möglichkeit, hautnah an diesem Prozess teilzunehmen.“
ProjektOpenPOI

Geschichte, Ausstellung, Transnational, Schüler © Projekt Transnationale Geschichtsbilder

"Eine weitere sehr gelungene Methode, die wir im Zuge des Projekts immer wieder einsetzen konnten, bestand in der Wissensweitergabe in Form von dezentralen Präsentationen: Expert/innengespräche in Kleingruppen ermöglichten informellere, weniger hierarchische und besonders intensive Formen des Austauschs. In Stationen fanden Wissenstransfer und Wissensproduktion jenseits von Belehrung, Vortrag, Prüfung etc. statt. Auch die Jugendlichen wurden dabei zu Expertinnen/Experten, ohne sich frontal exponieren zu müssen. Wir schätzten immer wieder das konzentrierte Gemurmel, wenn diese Kleingruppengespräche bei internen oder offiziellen Präsentationen stattfanden."
Projekt Transnationale Geschichtsbilder